Brücken und Überführungen

Edelstahl ist in Teilen oder in der Gesamtheit von Brücken und Überführungen anzutreffen. Er wird häufig für die Herstellung von Schutzvorrichtungen – Handläufen und  Geländern – doch auch von Hängebrückentragseilen, Kabeln und Zugankern verwendet.

Er wird ebenfalls für die Herstellung von Schutzgittern und Verankerungselementen, insbesondere in Meeresumgebung und verschmutzter Atmosphäre, empfohlen. Je nach Umgebung eignen sich entweder austenitische Sorten (304, 316L) oder Duplexstähle (DX2205, DX2304). 

Vorteile

> Korrosionsbeständigkeit, sehr hohe mechanische Widerstandsfähigkeit, hohe Elastizitätsgrenze: Die Entscheidung für den Werkstoff Edelstahl ist ein Garant für hohe Qualität in Sachen Brückenbau.

> Eigenschaften, die den strengsten technischen Anforderungen genügen: lange Spannweiten, Gewichtsreduzierung, hohe Erdbebensicherheit

> Kann im blanken Zustand verwendet werden, selbst in äußerst aggressiven Umgebungen, wie beispielsweise in Meeresnähe oder industrieller Umgebung.

> Durch sein Verhältnis von Youngschem Modul zur Massendichte können Leichtigkeit und Steifigkeit aufeinander abgestimmt werden. Dies ermöglicht die Gestaltung von zierlichen und zugleich schlanken Bauwerken.

> Der aus dem Gebrauch dieses Werkstoffs entstehende Nutzen führt häufig zu erheblichen Einsparungen, wodurch letztendlich die Gesamtkosten relativiert werden können.